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Tiramisù alla Gabriella

Mein Rezept des Monats wird Euch in Fernwehstimmung versetzen. Es gibt nämlich das wohl bekannteste italienische Dessert: Tiramisù oder auch „Tirame-sù“ (wörtlich übersetzt "zieh mich hoch!").

Egal, ob Ihr Eure Vorfreude auf den Urlaub pimpen wollt oder ob Ihr Gäste eingeladen habt: alle lieben die wohl süßeste Schichtarbeit der Welt!

In der Vergangenheit kannte ich den italienischen Klassiker, der immer unterschiedlich serviert wird, entweder mit Amaretto oder Marsala. Und alle streiten darüber, mit welchem der beiden Ingredienzen das Originalrezept zubereitet wird. Deshalb habe ich auf unseren Reisen einfach mal mehrere Italiener(-innen) gefragt und überwiegend die gleiche Antwort erhalten: kein Amaretto und auch kein Marsala. Im italienischen Original hat Alkohol nämlich nichts verloren.

Bei unserem Rezept verzichten wir also nicht nur auf den Alkohol, sondern auch auf Eiweiß. Unser Rezept kommt mit 6 Zutaten aus: Espresso, Zucker, Eigelb, Mascarpone, Löffelbiskuits und Kakaopulver.

Tiramisù für die ganze Familie? Wenn auch Kinder mitessen, dann tränkt die Löffelbiskuits einfach in Kakao – und schon dürfen auch die Kleinen vom Klassiker naschen.
„Essen ist ein Bedürfnis, Genießen aber eine Kunst“ (Zitat von François de La Rochefoucauld).

Genuss geht nicht nebenbei. Sich Zeit zu nehmen ist wichtig, denn Momente des Genießens helfen uns, uns vor dem Stress im Alltag zu schützen. Zeit braucht es für unser Rezept des Monats: wir widmen uns einem absoluten Klassiker der italienischen Küche - und zwar mit Kultstatus: Risotto.

Risotto gibt es in vielen Varianten. Dieses edle Reisgericht hier aber ist „Verführung auf Italienisch pur“ und somit ein echter Gaumenschmeichler.

Die Zutaten für ein Risottorezept festzulegen, war tatsächlich eine kleine Herausforderung. Vor allem, was die Mengenangaben anbelangt. In Italien hat eigentlich jede Familie ihr eigenes Familienrezept für das berühmte Gericht. Den Reis misst man quasi mit der Hand ab, Parmesan wird ohnehin immer nach Geschmack gerieben und die Menge der Brühe lässt sich auch nicht genau bestimmen, da es darauf ankommt, welchen Reis Ihr verwendet. Es kann also immer sein, dass etwas Brühe übrigbleibt.
Risotto verlangt ganze Aufmerksamkeit! Man sollte sich also Zeit für die Zubereitung dieses Klassikers nehmen. Die Konsistenz ist der Knackpunkt. Wichtig ist, das richtige Gespür für die Garzeit zu bekommen, damit es auch schön „schlotzig“ und sämig wird – und nicht zu einem klebrigen Brei verkocht.
"Il pesce vuole nuotare tre volte: nell’ acqua, nell’olio e nel vino" - ein Fisch muss 3x schwimmen: im Meer, im Öl und im Wein.

Fisch vom Grill schmeckt immer irgendwie nach Sommer, Sonne und Mittelmeer. Also schlichtweg nach Urlaub.

Um uns im März so langsam auf die warmen Monate einzustimmen, holen wir uns mit dem folgenden Gericht einfach ein Stück Urlaub auf den Teller. Augen schließen, schlemmen und mit allen Sinnen genießen. Und ja - ein Gläschen leichter Weiß- oder Roséwein darf es dazu auch gerne sein!

Wir bereiten unseren Fisch normalerweise auf der Plancha zu. "A la plancha" kommt aus dem Spanischen und bedeutet eigentlich wörtlich übersetzt "auf dem Bügeleisen". Ich rate davon aber eher ab ;)

Da nicht jeder im Besitz einer Plancha ist, habe ich das Rezept entsprechend für die Zubereitung auf dem Grill umgeschrieben.

Viel Freude beim Ausprobieren & guten Appetit!

Hähnchenkeule mit Rotkohl (Pollo con verza rossa)

Die Februar-Küche ist immer etwas zweischneidig. Einerseits schielt man mit einem Auge bereits Richtung Frühling und kann es kaum erwarten, endlich wieder „anzugrillen“. Andererseits ist ja schließlich immer noch Winter und gerade bei kälteren Temperaturen sehnt man sich nochmal nach echtem Soulfood.

Deshalb gibt es heute von mir ein Rezept aus Kindheitstagen – allerdings etwas abgewandelt. Und - mit der Option, das Ganze auf dem Grill zuzubereiten. Den Kohl tauscht Ihr dann einfach gegen Salat. Fertig.

Pasta al Pesto (Spaghetti mit Pesto Genovese)

Spaghetti mit Pesto ist nur einer der Favoriten der italienischen Küche. Aber auch der mit dem geringsten Aufwand. Dieses Pastagericht ist im Handumdrehen zubereitet und dabei trotzdem unglaublich lecker. Für diesen perfekten Feierabend-Klassiker brauchts Du einfach nur richtig gute Pasta, z.B. Bio-Spaghetti von Il Golosone und Pesto al basilico von Frantoio Manestrini.

Wusstet Ihr...?

… dass unser wunderbar frisches Basilikum-Pesto mit würzigem Pecorino, knackigen Mandeln und frischem Basilikum mit feinstem, extra nativem Olivenöl von Manestrini aufgerührt wird? Das Zusammenspiel dieser Zutaten ergibt ein himmlisch klassisches Basilikum-Pesto, das perfekt als Sauce für Pasta aber auch zum Würzen von Gemüse und Hauptgerichten passt. Ideal auch als Aufstrich zu Crostini, als Dip oder als Sauce zum Grillen.

Also, ran an die Töpfe! Die Pasta in den Topf und nach vorgegebener Garzeit mit Pesto, Grana Padano und etwas Olivenöl genießen. Einfacher geht`s nicht!
„Der Frühling ist zwar schön; doch wenn der Herbst nicht wär', wär' zwar das Auge satt, der Magen aber leer.“ Friedrich von Logau

Wie recht er hatte, der gute Fritz. Denn die bunte Jahreszeit bringt uns reichlich Vitaminhaltiges auf den Tisch. Wenn es herbstelt und der Winter vor der Türe steht, brauchen wie deftige Suppen und Eintöpfe.
Damit reichlich Gemüse auf dem Speiseplan steht, das man zudem noch mit einer guten Eiweißquelle verbinden kann, bringen wir heute einen Klassiker der Herbstküche auf den Tisch: Linseneintopf mit Speck und Würstchen. Natürlich selbst gemacht.

Das Gute daran: Eintöpfe schmecken auch am nächsten Tag noch lecker und können perfekt vorgekocht werden. Außerdem kann man sich hier mit den unterschiedlichsten Gewürzen austoben. Jeder nach seinem Gusto.

Wir stellen Euch heute unsere Variante des Soulfoods für nass-kalte Novembertage vor – in der italienisch-fränkischen Variante. Hauptsache, es wärmt von innen heraus. Oder, was meint ihr?

Flammkuchen mit Kürbis, Ziegenkäse & Feigen

Hand auf´s Herz: wer von Euch ist „Team Flammkuchen“? Ich liebe dieses echte Soulfood. Mit seinem knusprigen Boden und einem perfekten, der Jahreszeit oder Gemütslage angepassten Belag, geht Flammkuchen doch eigentlich immer.

Aktuell geht natürlich nichts ohne Kürbis. Deshalb zeigen wir Euch heute unseren Flammkuchen in der „Herbstvariante“ – nämlich mit Kürbis, frischen Feigen und Ziegenkäse. Superlecker und ganz schnell gemacht. Versprochen.

Die frischen Feigen und der Ziegenfrischkäse harmonieren ganz wunderbar mit dem deftigen Kürbis und verleihen diesem Flammkuchen das gewisse Extra. Wer mag, kann die Feigen auch durch Birnen ersetzen.

Tagliatelle mit Steinpilzen (Tagliatelle con funghi porcini)

„Ein Pilz ist ein Gemüse, das an feuchten Plätzen wächst und deshalb wie ein Regenschirm geformt ist“
Sprichwort der Mende (Afrika)

Es herbstet und die Pilze haben Hochsaison. Egal ob selbst gesammelt, auf dem Markt oder im Supermarkt gekauft – Pilze sind einfach lecker und machen Gerichte zu etwas ganz Besonderem.

Steinpilze – auch Herrenpilze genannt – sind sowohl frisch als auch getrocknet ein besonderes Geschmackserlebnis. Sie überzeugen durch ihr nussiges, intensives Aroma. Die Pilze mit dem weißen Stängel und dem dunkelbraunen "Hut" sind in der Regel ziemlich groß und gelten als besonders edel.

Anders als Champignons werden sie nicht gezielt gezüchtet und müssen daher im Wald gesammelt werden – weshalb sie auch nicht gerade günstig zu haben sind. Doch zu besonderen Anlässen verfeinern sie Suppen, Soßen und Risottos.

Also gibt es heute einen herbstlichen Klassiker der italienischen Küche:
Tagliatelle mit Steinpilzen, auf Italienisch wesentlich klangvoller bekannt als "Tagliatelle con funghi porcini".

Tipp: Falls Ihr die Pilze selbst sammeln gehen wollt - Steinpilze werden nicht abgeschnitten, sondern herausgedreht. Das hilft unter anderem, den Pilz richtig zu bestimmen und sich vor möglichen, giftigen Doppelgängern zu schützen
„Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke.“ (Sebastian Kneipp)

Natürlich weiß jeder, dass gesunde Ernährung so manchen Gang in diverse Arztpraxen verhindern könnte. Aber gerade in unserer so schnelllebigen Zeit ist dies nicht immer so einfach umzusetzen. Wer sich die Zeit aber nimmt, der wird belohnt. Wie wäre es z.B. in den aktuellen Sommermonaten mal mit Meeresfrüchten? Genauer gesagt Garnelen.

Garnelen sind mit ihrem hohen Eiweißgehalt wahnsinnig gesund und enthalten sehr viele Vitamine: mit A bis E und K haben wir schon einen ersten Teil des Vitaminalphabetes abgedeckt. Mit weiteren Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen und Jod sind die Tierchen eine reine Nährstoffbombe. Zubereitet mit Gemüse und gesunden Fetten zaubert Ihr eines der gesündesten Gerichte auf den Teller.


Schoko-Rote-Bete-Kuchen (Torta di cioccolato con barbabietola)

Heute warten wir mit etwas ganz Besonderem auf: wir haben einen wunderbar duftigen Schokoladenkuchen für Euch gebacken. Aber nicht irgendein Schokoladenkuchen. Unserer ist mit Gemüse. Genauer gesagt mit roter Bete.

Die Rote Bete macht den Kuchen unglaublich saftig und aromatisch. Lasst Euch überraschen.

Insalata di Pasta Mediterranea

Sommerzeit ist Grillzeit! Und was darf auf einem Grillbuffet auf keinen Fall fehlen!? Richtig! Salat. Genauer gesagt – Nudelsalat.

Leckere Pasta – Salate verdanken wir der Weiterentwicklung von klassischen Pastagerichten. Zwar sind Nudelsalate keine typisch italienische Erfindung, doch die Kombination von frischem Gemüse, bestem nativem Olivenöl und hochwertiger Bio - Pasta „al dente“ mit erntefrischen Kräutern und Gewürzen lassen diese Gerichte unverkennbar mediterran erscheinen.

Nur wenige Nahrungsmittel sind so wandlungsfähig, dass man sie sowohl warm als auch kalt servieren und genießen kann wie Pasta.

Rotwein-Risotto

„Die meisten Menschen jagen so sehr dem Genuss nach, dass sie an ihm vorbeilaufen“
Søren Kierkegaard

Darum nehmen wir uns Zeit für einen wahren Wohlfühlklassiker der italienischen Küche: der oder das Risotto (im deutschen Sprachgebrauch findet sich beides).

Diese „Verführung auf Italienisch“ ist echtes Soulfood und wird aus simplen aber qualitativ hochwertigen Zutaten zubereitet. Mit der Verwendung des richtigen Topfes (ein tiefer, großer Topf) wird das Gericht zum echten Gaumenschmeichler.
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